Biographie

Claude Meisch wurde am 27. November 1971 in Petingen geboren.

Studium und Ausbildung

Nachdem Claude Meisch das Abschlusszeugnis der 13. Klasse in der allgemeinen technischen Fachrichtung am Gymnasium Lycée technique Mathias Adam in Lamadelaine erworben hatte, studierte er an der Universität Trier, wo er 1998 ein Diplom in Wirtschaftsmathematik erhielt.

Regierungsämter

Im Anschluss an die Parlamentswahlen vom 20. Oktober 2013 wurde Claude Meisch erstmals Regierungsmitglied und trat am 4. Dezember 2013 als Minister für Bildung, Kinder und Jugend sowie als Minister für Hochschulwesen und Forschung in die Koalitionsregierung aus Demokratischer Partei (DP), Luxemburger Sozialistischer Arbeiterpartei (LSAP) und Grünen (déi gréng) ein.

Nach den Parlamentswahlen vom 14. Oktober 2018 wurde Claude Meisch am 5. Dezember 2018 zum Minister für Bildung, Kinder und Jugend sowie als Minister für Hochschulwesen und Forschung in der Koalitionsregierung aus DP, LSAP und déi gréng ernannt.

Sonstige politische Ämter

Claude Meisch, der seit 1994 der DP angehört, wurde 1999 als Kandidat auf der DP-Liste des Bezirks Süden erstmals in die Abgeordnetenkammer gewählt. 2004, 2009 und 2013 wurde er wiedergewählt. In der Abgeordnetenkammer war er u.a. von 2009 bis 2013 Vizepräsident der Finanz- und Haushaltskommission sowie von 2004 bis 2006 und von 2009 bis 2013 Vizepräsident der Kommission für Familie, Jugend und Chancengleichheit.

Auf lokaler Ebene war Claude Meisch zunächst von 2000 bis 2002 Beigeordneter des Bürgermeisters in Differdingen und anschließend von 2002 bis 2013 Bürgermeister; er übte dieses Amt bis zu seiner Ernennung als Minister aus.

Von 2004 bis 2013 war Claude Meisch Präsident der DP.

Berufliche Tätigkeiten

Claude Meisch arbeitete von 1999 bis 2013 bei der Banque de Luxembourg.

Von 2005 bis 2013 war er Präsident des interkommunalen Verbandes für das Prinzessin-Marie-Astrid-Krankenhaus (Hôpital Princesse Marie-Astrid) in Niederkorn sowie, von 2008 bis 2013, Verwaltungsratsmitglied des Émile-Mayrisch-Krankenhauses (Centre hospitalier Émile Mayrisch – CHEM).

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