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Biographie
Marc Spautz wurde 1963 in Esch-sur-Alzette geboren.
Studium und Ausbildung
Marc Spautz besuchte das Lycée privé Emile Metz und das Lycée technique d'Esch-sur-Alzette, bevor er eine Ausbildung zum Automobilmechaniker begann.
Regierungsämter
Von April bis Dezember 2013 war Marc Spautz Minister für Familie und Integration, Minister für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Angelegenheiten sowie Minister für die Beziehungen zum Parlament in der Regierung Juncker-Asselborn II. Nach dem Rücktritt von Georges Mischo trat Marc Spautz am 11. Dezember 2025 als Minister für Arbeit in die Koalitionsregierung zwischen der Christlich-Sozialen Volkspartei (CSV) und der Demokratischen Partei (DP) ein.
Sonstige politische Ämter
1981 trat Marc Spautz in die Christlich-Soziale Volkspartei (CSV) ein. Von 2009 bis 2012 war er Generalsekretär der Partei und von Februar 2014 bis Januar 2019 deren Parteipräsident.
Bei der Parlamentswahl 2004 zog Marc Spautz erstmals in die Abgeordnetenkammer ein. 2009, 2013, 2018 und 2023 wurde er wiedergewählt. Von Oktober 2011 bis April 2013 sowie von November 2023 bis zu seinem Ministeramt war er Präsident der CSV-Fraktion in der Abgeordnetenkammer.
Auf kommunaler Ebene war Marc Spautz in seiner Heimatgemeinde Schifflingen – mit einer Unterbrechung während seiner Zeit als Minister von 2013 bis 2017 – im Gemeinderat vertreten: von 1994 bis 1999 als Gemeinderatsmitglied, von 2000 bis 2005 als Schöffe, von 2005 bis 2011 als Gemeinderatsmitglied, von 2011 bis April 2013 als Schöffe und von Ende 2017 bis Dezember 2025 ebenfalls als Schöffe.
Parallel zu seinem politischen Engagement war Marc Spautz Mitglied der Arbeiterkammer (1984–1988) und der Privatangestelltenkammer (1993–2004).
Berufliche Tätigkeiten
Von 1978 bis 1984 arbeitete er als Automobilmechaniker. Anschließend war er von 1984 bis 1985 bei der WSA (Warehouses Service Agency) in Sassenheim tätig und von 1985 bis 1989 bei der damaligen Cegedel angestellt. Von 1990 bis 1996 war er Gewerkschaftssekretär des LCGB, von 1996 bis 1998 beigeordneter Generalsekretär und von 1998 bis 2009 Generalsekretär des LCGB.