Hitzewarnung – Orange Warnstufe ab Freitag, dem 19. Juni

Aufgrund der Hitzewarnung ( Wachsamkeitsstufe Orange), die von MeteoLux für den Zeitraum von Freitag, dem 19. Juni, bis mindestens Montag, dem 22. Juni 2026, herausgegeben wird, ist die Stelle der Bewertung für Unwetter- und Hochwasserrisiken (CERI) heute zusammengetreten, um die Lage zu analysieren.

Nach den aktuellen Prognosen werden bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag tropische Nächte erwartet, wobei die Temperaturen nicht unter 20 °C fallen werden. Ab Montag könnte die gefühlte Temperatur örtlich bis zu 39 °C erreichen.

Diese Sitzung fand zudem vor dem Hintergrund des Nationalfeiertags und der in den kommenden Tagen sowie in der nächsten Woche vorgesehenen Feierlichkeiten statt, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, insbesondere bei Menschenansammlungen und Veranstaltungen im Freien.

Die Wachsamkeitsstufe Orange wird ausgelöst, wenn für mindestens zwei aufeinanderfolgende Tage hohe gefühlte Temperaturen (Durchschnitt des "Universal Thermal Climate Index" (UTCI) von mindestens 24 °C) vorhergesagt werden, was auf eine erhebliche Hitzebelastung hinweist. Die gefühlte Temperatur berücksichtigt alle relevanten Faktoren, die zur Hitzebelastung beitragen: Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windstärke und Intensität der Sonneneinstrahlung.

Die öffentlichen Behörden erinnern an die möglichen gesundheitlichen Folgen sowie an die Verhaltensregeln zur Begrenzung der Auswirkungen der Hitze.

Mögliche Folgen:

• Gesundheitsprobleme, insbesondere für ältere Menschen, Kleinkinder, Personen mit chronischen Erkrankungen oder psychischen Gesundheitsproblemen, Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen müssen, sowie isoliert lebende Menschen.

• Dehydrierung oder Hitzschlag (Symptome: Fieber über 40 °C, heiße, gerötete und trockene Haut, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schläfrigkeit, starker Durst, Verwirrtheit, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit).

Empfohlene Verhaltensweisen:

• Trinken Sie über den Tag verteilt regelmäßig viel Wasser (mindestens 1,5 Liter pro Tag).

• Vermeiden Sie Aufenthalte im Freien (längere und direkte Sonneneinstrahlung) während der heißesten Tagesstunden (11.00–21.00 Uhr).

• Halten Sie Ihre Wohnung kühl, indem Sie tagsüber Fenster, Rollläden und Vorhänge geschlossen halten, und lüften Sie nachts.

• Bevorzugen Sie leichte und wasserreiche Mahlzeiten (Obst, Gemüse usw.).

• Tragen Sie im Freien eine Kopfbedeckung.

• Tragen Sie leichte, lockere und helle Kleidung.

• Beschränken Sie körperliche Aktivitäten.

• Halten Sie sich möglichst an kühlen und klimatisierten Orten auf.

• Bleiben Sie mit empfindlichen und gefährdeten Personen in Ihrem Umfeld in Kontakt. Begleiten Sie diese gegebenenfalls an einen kühlen Ort.

Bestimmte Berufsgruppen sind besonders exponiert; für den Arbeitsplatz bestehen entsprechende Empfehlungen.

Auch Sportlerinnen und Sportler sollten intensive körperliche Anstrengungen während der heißesten Tageszeiten vermeiden.

Bei einem Hitzschlag (hohe Körpertemperatur, Kopfschmerzen, Übelkeit, Verwirrtheit usw.) wird empfohlen, medizinisches Fachpersonal zu kontaktieren oder in Notfällen die 112 anzurufen.

Gemeinsam, um uns zu schützen

Das Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS) weist auf die erhöhte Gefahr von Vegetationsbränden sowie von Unfällen im Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten im Freien hin und ruft die Bevölkerung zu verantwortungsbewusstem Verhalten auf.

Während des gesamten Zeitraums verfolgen die Behörden die Entwicklung der Lage aufmerksam. Die CERI wird am Samstag, dem 20. Juni, erneut zusammentreten, um die Situation zu bewerten, und je nach Entwicklung der Lage informieren.

Weitere Informationen: www.infocrise.lu; www.lu-alert.lu; http://santesecu.lu/canicule; www.itm.public.lu

Teilnehmende der CERI: Haut-Commissariat à la protection nationale (HCPN), MeteoLux, Direction de la santé, Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS), Police grand-ducale, Armée luxembourgeoise, ministère de l'Education nationale, de l'Enfance et de la Jeunesse

Mitgeteilt von: Bewertungsstelle für Unwetter- und Hochwasserrisiken