Coronavirus: COVID-19

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Aktueller Stand (28.03.2020):

1.831 bestätigte Fälle

18 Todesfälle

WAS IST DAS CORONAVIRUS?

Definition vom Coronavirus

Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren, die Symptome von der Erkältung bis hin zu ernsteren Erkrankungen wie dem Nahost-Atemwegssyndrom (MERS) und dem schweren akuten Atemwegssyndrom (SARS) verursachen. Ein neuartiges Coronavirus (nCoV) ist ein neuer Stamm des Coronavirus, der beim Menschen noch nicht identifiziert wurde.

COVID-19 ist die Infektionskrankheit, die durch das kürzlich entdeckte Coronavirus (SARS-CoV-2) verursacht wird. Dieses neue Virus und diese Krankheit waren vor dem Ausbruch in Wuhan, China, im Dezember 2019 unbekannt. 

Die COVID-19-Infektion bleibt in 80% der Fälle harmlos. Um jedoch die Ausbreitung unter der allgemeinen Bevölkerung zu verlangsamen und die gefährdeten und fragilen Bevölkerungsgruppen zu schützen, ist es wichtig eine Reihe von Vorkehrungen zu treffen.

Hierzu weitere Informationen und Richtlinien

Wo ist das neue Coronavirus aufgetreten?

Sars CoV-2 ist ein neuer Coronavirusstamm, der bisher noch nicht beim Menschen festgestellt wurde. Die Epidemie begann in der chinesischen Stadt Wuhan, der Hauptstadt der Provinz Hubei. In der Anfangsphase hatte es den Anschein, dass der Ausbruch mit dem Markt in South China Seafood City in Verbindung stand. Dieser Markt beherbergt Händler mit Meeresfrüchten, Geflügel, Fledermäusen, Murmeltieren und anderen wildlebenden Tieren, was auf einen wahrscheinlichen tierischen Ursprung dieses Virus hindeutet. Später stellte sich heraus, dass das Virus auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. In der Zwischenzeit sind Fälle in anderen Regionen Chinas und in anderen Ländern entdeckt worden, die häufig mit einer Reise nach Wuhan zusammenhängen. Die Gesundheitsbehörden der betroffenen Länder untersuchen derzeit dieses neue Coronavirus und die Kontaminationsquellen.

Was ist eine Pandemie?

Es gibt keine allgemeingültige Definition. Man kann jedoch sagen, dass eine Pandemie eine zunehmende und anhaltende Verbreitung einer außergewöhnlichen, ansteckenden menschlichen Krankheit ist, die zusehends alle Teile der Welt und einen großen Teil der Weltbevölkerung betrifft.

DIE SYMPTOME

Welche Symptome treten auf?

Die Symptome variieren von einer mittelschweren bis zur schweren Atemwegsinfektion mit Fieber, Husten und Atembeschwerden. Ältere Menschen und Menschen mit bereits bestehenden chronischen Krankheiten scheinen anfälliger komplikationsgefährderter zu sein.

Die Inkubationszeit zwischen der Kontamination und dem Auftreten der ersten Symptome der COVID-19-Infektion beträgt höchstens 14 Tage.

So verhalten Sie sich richtig.

Kann eine Bluttest das Vorhandensein des Virus nachweisen?

Nein. Derzeit kann die Coronavirus-Erkrankung nur über eine Analyse der Atemwegssekrete festgestellt werden.

Kann mein behandelnder Arzt einen Labortest für das SARS-CoV-2-Virus verschreiben?

Ein auf ärztliche Verschreibung durchgeführter Labortest kann die SARS-CoV-2-Infektion identifizieren. Dieser Test ist jedoch nutzlos, wenn keine Symptome vorhanden sind.  Ihr Arzt ist am besten in der Lage, den Wert des Tests in Ihrem Fall zu beurteilen.

Wenn nötig, kontaktieren Sie Ihren Arzt per Telefon oder per Telekonsultation eConsult. Begeben Sie sich nicht in die Arztpraxis.

Wenn ich im Verdacht stehe an COVID-19 erkrankt zu sein und ein Test auf COVID-19 durchgeführt wird: wer erhält das Ergebnis?

Das Testergebnis wird über einen sicheren Kanal an den Arzt, der den Test angefordert hat, geschickt, der es dem Patienten unverzüglich mitteilt.  Das Ergebnis wird gemäß des Gesetzes vom 1. August 2018 über die Meldepflicht für bestimmte Krankheiten auch an die Gesundheitsinspektion übermittelt. Auf Wunsch des Patienten kann das Ergebnis auch an seinen behandelnden Arzt übermittelt werden.

ÜBERTRAGUNG UND BEHANDLUNG

An wen muss ich mich wenden, um herauszufinden, ob ich Coronavirus habe?

Wenn Sie Symptome einer Atemwegsinfektion aufweisen oder den Verdacht haben, sich mit COVID-19 angesteckt zu haben, können Sie sich an eines der medizinischen Versorgungszentren (Centres de soins avancés - CSA) wenden. 

Sie brauchen keine ärztliche Verschreibung, um die CSA zu konsultieren.

Derzeit sind vier Zentren geöffnet:

  • auf dem Kirchberg in den Hallen der Luxexpo;
  • in Esch/Belval in der Rockhal;
  • in Ettelbrück in der Däichhal;
  • in Grevenmacher im Kulturzentrum.

Sie sind an jedem Tag der Woche von 8 Uhr morgens bis 20 Uhr abends geöffnet und ersetzen derzeit die örtlichen "Maisons médicales", die bisher Patienten mit Infektionssymptomen aufgenommen haben.

Eine ärztliche Sprechstunde in einem CSA ist kostenfrei:  Sie müssen lediglich Ihre CNS-Krankenversicherungskarte sowie ihre Ausweispapiere vorzeigen.

Wie überträgt sich das COVID-19-Coronavirus?

Die COVID-19-Infektion wird durch Personen übertragen, die das Virus in sich tragen. Die Krankheit kann von einer Person auf eine andere durch Atemtröpfchen, die beim Husten oder Niesen durch die Nase oder den Mund ausgestoßen werden, übertragen werden.

Diese Tröpfchen können einige Zeit auf Gegenständen oder Oberflächen im Umkreis der betroffenen Person verbleiben. Bei Berührung mit diesen Gegenständen oder Oberflächen und anschließender Berührung mit Augen, Nase oder Mund kann man sich mit COVID-19-anstecken. COVID-19 kann auch durch Einatmen von Tröpfchen einer erkrankten Person, die gerade gehustet oder geniest hat, übertragen werden. Daher ist es wichtig, sich mehr als zwei Meter von einer kranken Person entfernt zu halten und die grundlegenden Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Ist COVID-19 beim Geschlechtsverkehr übertragbar?

COVID-19 ist keine sexuell übertragbare Krankheit. Da das Virus jedoch in den Atemsekreten vorhanden ist und durch direkten Kontakt von Person zu Person übertragen werden kann, stellt der Geschlechtsverkehr Bedingungen dar, die für eine Übertragung des Virus sehr günstig sind, wenn einer der Partner infiziert ist.

Stellt das neue Coronavirus ein Risiko für schwangere Frauen und für Föten dar?

Nach aktuellem Kenntnisstand scheint das SARS-CoV-2 kein spezifisches Risiko für schwangere Frauen darzustellen. Schwangere Frauen unterliegen demnach keinen Schutzmaßnahmen, die über die üblicherweise im Rahmen der Schwangerschaft empfohlenen Maßnahmen hinausgehen. 

Zum heutigen Zeitpunkt wird das Coronavirus nicht mit embryonalen Fehlentwicklungen oder dem Risiko einer Frühgeburt in Verbindung gebracht.

Quelle: ECDC: https://www.ecdc.europa.eu/en/novel-coronavirus-china/questions-answers

Quelle: CDC: https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/specific-groups/pregnant-women-and-children.html

Wie soll ich mich verhalten, um das Risiko einer Ansteckung so klein wie möglich zu halten?

Bleiben Sie zu Hause. Direkte soziale Kontakte sollten auf ein Minimum beschränkt werden. Ausflüge sind auf die folgenden Aktivitäten beschränkt:

  • Erwerb von Lebensmitteln, Arzneimitteln und Grundbedarfsartikeln,
  • Erwerb von landwirtschaftlichen, weinbaulichen, gartenbaulichen und forstwirtschaftlichen Produkten,
  • der Besuch von Gesundheitseinrichtungen,
  • Weg zum Arbeitsplatz zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit,
  • Hilfe und Pflege für ältere Menschen, Minderjährige, abhängige Personen, Menschen mit Behinderungen oder besonders gefährdete Personen,
  • Besuch der Sozialversicherungen bei einem Notfall,
  • Besuch von Finanz- und Versicherungsinstitutionen sowie Postämter, wenn es absolut notwendig ist,
  • Besuch der kommerziellen und handwerklichen Einrichtungen, welche in der Antwort auf die folgende Frage aufgezählt werden:
      "Welche geschäftlichen Aktivitäten werden weiterhin betrieben?"
  • aufgrund eines Falles von höherer Gewalt oder einer Notfallsituation,
  • Freizeitaktivitäten im Freien, vorausgesetzt diese werden alleine oder mit Personen aus dem gleichen Haushalt ausgeübt, ohne sich zu versammeln und unter Einhaltung eines  zwischenmenschlichen Abstands von 2 Metern.
Können Haustiere COVID-19 übertragen?

Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass Haustiere wie Hunde oder Katzen mit dem neuen Coronavirus infiziert werden können.

Es ist jedoch immer ratsam, sich die Hände nach dem Kontakt mit Haustieren mit Wasser und Seife zu waschen. Dies schützt Sie vor verschiedenen gängigen Bakterien wie E.coli und Samonella die von Haustieren auf Menschen übertragen werden können. 

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist der vorherrschende nachfolgende Übertragungsweg von Mensch zu Mensch.

Gibt es einen Impfstoff gegen COVID-19?

Zum jetzigen Zeitpunkt steht kein Impfstoff zur Verfügung. Forschungen laufen bereits.

Welche Behandlung gibt es für eine COVID-19-Infektion zu bekämpfen?

Derzeit gibt es keine spezifische Therapie, die Forschungen laufen allerdings.  Die Behandlung ist daher hauptsächlich symptomatisch, d.h. sie ähnelt der bei Husten, Atemwegsbeschwerden oder erhöhter Körpertemperatur eingesetzten Behandlung.

Es gibt derzeit keinen wissenschaftlichen Beweis für einen Zusammenhang zwischen Ibuprofen und der Verschlimmerung der COVID-19-Infektion.

Wenn Sie Fieber haben, wird im Allgemeinen die Einnahme von Paracetamol empfohlen. Andererseits sollten Sie, wenn Sie derzeit Ibuprofen einnehmen, insbesondere bei einer chronischen Erkrankung, diese Behandlung nicht abbrechen, ohne dies mit Ihrem Arzt zu besprechen.

Wie kann ich meinen Hausarzt aufsuchen?

Die in privater Praxis durchgeführten Aktivitäten beschränken sich auf die schwerwiegendsten oder dringlichsten Gesundheitsprobleme.

Die medizinische Telekonsultation wurde eingeführt. Dies bedeutet nicht unbedingt, dass die Arztpraxen von nun an geschlossen werden. Sie arbeiten aus der Ferne, um die Gesundheit der Patienten besser zu schützen.  

Ihr Arzt ist verpflichtet, Sie auf die für Sie bestmögliche Betreuung zu verweisen. Wenn er selbst nicht verfügbar ist, ist er verpflichtet, Sie an einen anderen Arzt zu überweisen, der die Kontinuität der Versorgung seiner Patienten gewährleistet.

 

Was tun bei Angstzuständen?

Die aktuelle Krise kann für die Menschen besonders besorgniserregend sein. Angst und Besorgnis können manchmal überwältigend sein, insbesondere in Fällen sozialer Isolation.

Wählen Sie zuverlässige Informationsquellen wie die Regierungswebsite gouvernement.lu und begrenzen Sie die Zeit, die Sie mit dem Konsum von Online-Medien verbringen (besuchen Sie diese Medien 1-2 Mal am Tag).

Seien Sie sich Ihrer Ängste bewusst. Merken Sie sich, wenn Sie ängstlich sind, und versuchen Sie zu verstehen, warum. Konzentrieren Sie sich auf das Hier und Jetzt, grübeln Sie nicht über Unsicherheiten.

Bleiben Sie ihrer gewohnten Routine treu.

Sprechen Sie mit Leuten, die gelassen sind.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Angst immer weiter zunimmt, dann melden Sie sich beispielsweise bei SOS Détresse (454545) oder bei der Hotline 8002 9090.   

Mit Stress umgehen (Englisch)

SICH UND ANDERE SCHÜTZEN

Was muss ich tun, um mich zu schützen und eine Übertragung zu vermeiden?

Es sind die gleichen Vorsichtsvorschriften zu beachten wie bei jeder anderen Infektion der Atemwege.

  1. Das wichtigste: waschen Sie sich die Hände regelmäßig und gründlich. Den beste Art, sich die Hände zu waschen, finden Sie online unter http://www.sante.lu.
  2. Husten oder niesen Sie? Dann sollten Sie es in ein Papiertaschentuch oder in den Ellbogen tun. Entsorgen Sie die Taschentücher in einen Abfallbehälter mit Deckel.
  3. Vermeiden Sie das Händeschütteln oder Küssen.
  4. Vermeiden Sie engen Kontakt mit kranken Menschen (halten Sie einen Abstand von mindestens 2 Metern ein).
  5. Bleiben Sie Zuhause, wenn Sie krank sind. Gehen Sie nicht zur Arbeit!
  6. Vermeiden Sie es so weit möglich, Ihr Gesicht mit den Händen zu berühren.
Wer sind die gefährdeten Personen?

Gefährdete Personen sind Personen, die über 65 Jahre alt sind oder bereits an einer der unten aufgelisteten Krankheiten leiden. Die betroffenen Krankheiten sind:

  • Diabetes
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Krebs
  • Krankheits- oder therapiebedingte Immunschwäche
Ich bin eine gefährdete Person, was muss ich tun?

Bleiben Sie zu Hause.

Wenn Sie unbedingt rausgehen müssen, beachten Sie die folgenden Empfehlungen:

  • Erledigen sie ihre Einkäufe außerhalb der Stoßzeiten,
  • Vermeiden Sie Orte, an denen es nicht möglich ist, einen Sicherheitsabstand von 2 Metern einzuhalten.
  • Vermeiden Sie den öffentlichen Transport.

Wenn Sie arbeiten müssen, sollten Sie Ihren Arzt per Telekonsultation kontaktieren. Auf diese Weise können Sie klären, ob Sie Ihre wirtschaftliche Tätigkeit fortsetzen können.

Schützen Sie sich vor dem Coronavirus, wie Sie es bei einer Grippe tun würden. Respektieren Sie die Vorsichtsmaßnahmen und vermeiden Sie schlecht belüftete Bereiche, in denen sich mehrere Personen aufhalten.

Ist das Tragen einer Maske für Personen mit einer Immunschwäche zum Schutz vor dem Coronavirus empfohlen?

Personen mit einer Immunschwäche schützen sich wie anfällige Personen. Nur Personen, denen der Arzt spezifische Schutzmaßnahmen (z.B. das Tragen einer Maske in einem Krankenhaus) verordnet, sollten diese Anweisungen befolgen.

Wann ist eine Maske zu tragen?

Das Tragen einer Maske als Präventivmaßnahme wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht empfohlen, um eine Kontamination mit dem COVID-19-Virus zu vermeiden.

Die WHO empfiehlt, dass Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die selbst Atemwegsbeschwerden haben, eine chirurgische Maske tragen sollten, um eine Kontamination anderer zu vermeiden.

Der Einsatz von Spezialmasken (FFP2) zur Verhinderung einer Coronavirusinfektion ist nur in Krankenhäusern, in denen Coronavirus-infizierte Patienten behandelt werden und bei der Untersuchung des Körpermaterials dieser Patienten sinnvoll.

Das Tragen einer FFP2-Maske ist für das Gesundheitspersonal erforderlich, wenn ein Test (Nasenabstrich) an einem Patienten durchgeführt wird. Ebenso muss der Labortechniker beim Umgang mit den Atemwegsproben eine chirurgische Maske tragen,.

Was bedeutet eine Isolationssmaßnahme?

Die Isolation gilt für Personen, die eine bestätigte Infektion mit SARS-COV-2 haben.  Diese Maßnahme soll verhindern, dass die infizierte Person, die ansteckend ist, die Infektion auf ihre Umgebung überträgt.

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Die Isolation wird vom Arzt für mindestens 14 Tage nach dem Auftreten der Symptome verordnet. Während dieser Zäit der häuslichen Isolation muss der Kontakt mit anderen Personen vermieden werden und es muss eine chirurgische Maske getragen werden, wenn die infizierte Person sich in der Gegenwart anderer Personen befindet.

Was Sie und Ihre Familie beachten sollen, wenn Sie zuhause isoliert werden

Was bedeutet eine Selbstisolierungsmaßnahme?

Die Selbstisolierung gilt für Personen, die Krankheitssymptome haben, welche mit COVID-19 kompatibel sind, deren Infektion aber nicht bestätigt ist.   

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Sie sollten ab dem Auftreten der Symptome 7 Tage lang zu Hause bleiben und den Kontakt mit anderen Menschen möglichst vermeiden. Sobald die Symptome abgeklungen sind, sollte die betroffene Person weitere 24 Stunden zu Hause bleiben.

Was Sie beachten müssen, wenn Sie Fieber und Husten haben und zuhause bleiben

Was bedeutet eine Selbstquarantänemaßnahme?

Eine Selbstquarantäne gilt für Personen, die intimen Kontakt hatten oder die im gleichen Haushalt leben wie eine Person, deren Infektion bestätigt wurde.  

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Sie müssen ab der Diagnose des bestätigten Falls sieben Tage zu Hause bleiben.  Während dieser Zeit sollte der Kontakt zu anderen Menschen vermieden werden.  In den sieben Tagen nach einer Selbstquarantäne sollte eine Selbstkontrolle durchgeführt werden.

Wie Sie sich in Selbstquarantäne verhalten müssen.

Was bedeutet eine Selbstüberwachungsmaßnahme?

Die Selbstüberwachung dauert 14 Tage und gilt für Personen, die sich wahrscheinlich durch den Kontakt mit einer kranken Person mit dem Virus infiziert haben. Das Ziel der Selbstkontrolle besteht darin, Symptome einer Infektion zu erkennen, sobald sie auftreten.  Die Person, die sich selbst überwacht, misst zweimal täglich ihre Temperatur und stellt sicher, dass sie keine Atemprobleme oder Husten hat. Während der Selbstüberwachung können die normalen Aktivitäten fortgesetzt werden.

Was passiert wenn die Ausbreitung des Virus nicht mehr durch Eindämmungsmaβnahmen aufgehalten werden kann?

Da in Europa und Luxemburg immer mehr Fälle auftreten und es klar geworden ist, dass die Ausbreitung des Virus in der Allgemeinbevölkerung nicht zu vermeiden ist, wurde die Bekämpfungsstrategie angepasst. Sie stützt sich nicht mehr auf formelle, präventive Quarantänemaßnahmen, sondern setzt auf Isolation, Selbstisolation und Selbstquarantäne. Ein größeres Gewicht wird auf den Schutz fragiler Bevölkerungsgruppen gelegt, die von schweren Komplikationen bedroht sind.

Darf ich weiterhin ältere Menschen in einer (Wohn-)Einrichtung besuchen?

Nein. Da sich sehr anfällige Menschen in diesen Strukturen aufhalten, sind Besuche und Ausflüge bis auf Weiteres verboten.

Die Direktoren der Strukturen können, je nach den Umständen, in Ausnahmefällen vom Verbot des Zugangsrechts abweichen und Verwandte und Familienmitglieder zulassen. Alle Personen, die die Räumlichkeiten betreten, müssen ihre Hände desinfizieren und die allgemeinen Hygienevorschriften beachten.

Welche Maßnahmen werden in Krankenhauseinrichtungen ergriffen?

Da viele Krankenhauspatienten anfällig sind, sind Besuche von Krankenhauspatienten bis auf Weiteres verboten. Für den Fall, dass ein Besuch erforderlich ist, müssen alle notwendigen Schutzmaßnahmen ergriffen werden um den Schutz der Patienten zu gewährleisten.

Der Krankenhaus-Betriebskontinuitätsplan soll aktiviert werden.

Der Urlaub des Gesundheitspersonals kann bei Bedarf gestrichen werden.

Krankenhäuser setzen ihr Personal in erster Linie für dringende und akute Aufgaben ein. Um das Risiko einer Verbreitung des Virus innerhalb von Krankenhäusern zu verringern, werden medizinische, chirurgische und pflegerische Tätigkeiten, die kurzfristig nicht notwendig sind, eingestellt. Mit COVID-19 infizierte Patienten, die keine schwerwiegenden Komplikationen (leichte Symptome) aufweisen, werden nach den empfohlenen Isolationsmaßnahmen zu Hause behandelt.

WIE BEREITET LUXEMBURG SICH VOR?

Ich bin ein Freiwilliger – an wen kann ich mich wenden, um meine Hilfe anzubieten?

Die Registrierung für Freiwillige erfolgt über die Plattform www.govjobs.lu, um so die Verwaltung der nationalen Gesundheitsreserve zu optimieren. Die Registrierung ist für reglementierte Gesundheitsberufe obligatorisch. Der Aufruf richtet sich auch an Ärzte, die sich im Prozess der Spezialisierung befinden, an Studenten, Rentner und Personen, die sich in unbezahltem Sonderurlaub befinden.

Diese Plattform richtet sich ebenfalls an Freiwillige, die im Gesundheitsbereich Unterstützung leisten wollen (z.B. Verwaltungspersonal, Erzieher, Lebensbetreuer, Reinigungspersonal), und führt auch die entsprechenden Bedürfnisse gezielt an. Sie sind dazu eingeladen, auf govjobs.lu die Verstärkungsvorschläge auszumachen, die Ihren Fähigkeiten und Erfahrungen entsprechen, und Ihre Kontaktdaten sowie Ihre Verfügbarkeit über das Online-Formular mitzuteilen. Die unter dieser Rubrik veröffentlichten Verstärkungsvorschläge werden regelmäßig aktualisiert, zögern Sie also nicht, sie aufzurufen.

Eine Vorbereitung auf mehreren Ebenen

Während der anfänglichen Eindämmungsphase haben die Gesundheitsbehörden Verfahren für die Behandlung von Infektionsverdachtsfällen und für die Weiterverfolgung von Kontakten entwickelt.  Diese Verfahren wurden allen Ärzten mehrmals mitgeteilt. Das Nationale Gesundheitslaboratorium (LNS) ist von der Weltgesundheitsorganisation für die Virusdiagnose zugelassen. Der nationale Dienst für Infektionskrankheiten im Krankenhauszentrum Luxemburg (CHL) ist auf die Aufnahme von Verdachtsfällen oder bestätigten Krankheitsfällen vorbereitet. Die Verfahren für die Quarantäne und die Selbstüberwachung von Kontakten wurden von der Gesundheitsbehörde festgelegt und können von der Gesundheitsinspektion rasch eingeführt werden.

Seit dem 12. März ist die Regierung zu einer Strategie des verstärkten Schutzes der gefährdeten Bevölkerungsgruppen übergegangen. Diese Strategie impliziert, dass sich die Bemühungen auf die Verhinderung der Übertragung der Infektionen auf diese Personen konzentrieren anstatt auf die Identifizierung von COVID-Fällen in der allgemeinen Bevölkerung.

Was macht das Hochkommissariat für nationale Sicherheit (HCPN)?

Das HCPN koordiniert die Krisenbewältigung.  Eine interministerielle Stelle gewährleistet die Koordinierung der Initiativen der verschiedenen Ministerien. Ein interner Krisenstab innerhalb des Ministeriums für Gesundheit ist für die Koordinierung der Bemühungen innerhalb der Krankenhäuser, Labors, Primärversorgung, Apotheken, Pflegeheime und der Versorgungsnetze zuständig. Sie ist für Logistik, Ausrüstung, Sanitärreserve und Krisenkommunikation zuständig.

Das geänderte Gesetz vom 23. Juli 2016 über die Organisation des Hochkommissariat für nationale Sicherheit gibt diesem die Befugnis, ein nationales Schutzkonzept zu planen und umzusetzen. Letzterer umfasst unter anderem die Prävention und Bewältigung größerer Krisen, was ein Ereignis ist, das

  • die lebenswichtigen Interessen oder grundlegenden Bedürfnisse der gesamten oder eines Teils der Bevölkerung beeinträchtigt;
  • schnelle Entscheidungen erfordert;
  • und auf nationaler Ebene die Koordinierung der Maßnahmen der Regierung der Verwaltungen, Dienste und der Einrichtungen, die den Regierungsbehörden unterstellt sind, erfordert.
Wie setzt sich der interministerielle Krisenstab zusammen?

Falls erforderlich, wird der Krisenstab vom Premierminister aktiviert und vom Hochkommissar für nationale Sicherheit einberufen. Den Vorsitz hat ein Mitglied der Regierung. Im Falle einer Gesundheitskrise hat der Minister für Gesundheit den Vorsitz des Krisenstabs inne. Er bringt Vertreter aller Abteilungen, Verwaltungen und staatlichen Dienste zusammen, die von der Art der Krise betroffen sind.

Bei Bedarf kann der Krisenstab bei seiner Arbeit von anderen Einheiten unterstützt werden, wie z.B. der Verwaltungs- und Logistikeinheit unter der Verantwortung des Stabschefs des Heeres, der Einheit für Kommunikationsmittel unter der Verantwortung des Direktors des Zentrums für Informationstechnologien des Staates oder der Rechtsunterstützungzelle unter der Verantwortung eines Vertreters des Ministers der Justiz.

Was sind die Aufgaben des Krisenstabs?

Der Krisenstab leitet die politische und strategische Ausrichtung von Großkrisen. Er ist inbesondere beauftragt:

  •  die Situation im Land zu analysieren;
  • die allgemeinen Krisenreaktionsmaßnahmen des Staates festzulegen;
  • alle Maßnahmen zur Bewältigung der Krise einzuleiten, zu koordinieren und deren Ausführung sicherzuestellen.

 

Sind unsere Krankenhäuser und Gesundheitsdienste auf viele Patienten vorbereitet?

Unsere Krankenhäuser sind vorbereitet. Für die Aufnahme von Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind, gibt es einen Überweisungsdienst, den Nationalen Dienst für Infektionskrankheiten im CHL. Im Falle einer Ausbreitung der Epidemie sind andere Krankenhäuser ebenfalls vorbereitet, mit SARS-COV-2 infizierte Patienten aufzunehmen.

Warum hat die Regierung beschlossen, bestimmte Aktivitäten, Besuche, Demonstrationen und weiteres einzuschränken oder zu verbieten?

Unter Berücksichtigung der Entwicklung des Coronavirus COVID-19 in unseren Nachbarländern und auf dem Staatsgebiet ist es notwendig, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung zu begrenzen und gefährdete Personen zu schützen. Es ist auch notwendig, das Organisationssystem des Gesundheitssystems anzupassen, um die Zunahme der mit dem Virus infizierten Menschen zu bewältigen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen berücksichtigen die pathogene und ansteckende Natur des COVID-19-Virus.  In diesem Zusammenhang ist die Einhaltung von Abstandsregeln in zwischenmenschlichen Beziehungen eine der wirksamsten Maßnahmen zur Begrenzung der Verbreitung des Virus.

Auch auf internationaler Ebene hat sich die Situation geändert. So hat beispielsweise die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 11. März COVID-19 zu einer globalen Pandemie erklärt. Darüber hinaus veröffentlichte das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) am 12. März eine neue Risikobewertung, in der die "Notwendigkeit sofortiger gezielter Maßnahmen" betont wurde, um die Auswirkungen der Pandemie abzuschwächen.  Nach dieser Einschätzung ist das Risiko schwerer Komplikationen für ältere Menschen und solche mit chronischen Krankheiten hoch.

Am 17. März, rief die Regierung den nationalen Notstand auf

Welche geschäftlichen Aktivitäten werden weiterhin betrieben?

Die Einstellung der beruflichen Tätigkeit betrifft nicht:

  • Geschäfte, die hauptsächlich Lebensmittel verkaufen;
  • Apotheken;
  • Optiker, Orthopäden und Hörgeräteakustiker;
  • Geschäfte die hauptsächlich Tierfutter verkaufen;
  • Geschäfte die Telekommunikationsdienstleistung anbieten;
  • Geschäfte die hauptsächlich Hygiene- und Putzmittel, wie auch Sanitärartikel verkaufen;
  • Kraftstoffverkaufsdienste und Tankstellen;
  • Transport von Personen;
  • Vertrieb und Fachhandel für medizinisch-sanitäre Ausrüstung;
  • medizinische Pediküre, beschränkt auf medizinische und nicht-kosmetische Behandlungen;
  • Pressevertriebsstellen;
  • Postdienste;
  • Finanz- und Versicherungsinstitutionen;
  • Wäschereidienste;
  • Bestattungsdienste;
  • Verkauf von Nicht-Lebensmittelprodukten in Drive-Ins und Lieferdienste;
  • Verkauf von Nicht-Lebensmittelprodukten zwischen Fachleuten;
  • Pannen- und Reparaturdienste sowie Umzugs- und Sanierungsarbeiten;
  • aus Sicherheitsgründen notwendige Wartungsarbeiten.

Handwerkliche Tätigkeiten außerhalb der Werkstätten können in diesen Branchen weiterhin betrieben werden. So ist ein Reparaturhandwerker berechtigt, seine Werkstatt zu verlassen, um zu einem Kunden zu gehen, der einen Pannendienst oder eine Reparatur benötigt.

Um die Versorgung der Geschäfte zu gewährleisten, können Schwerlastfahrzeuge an Sonn- und Feiertagen verkehren.

Welche wesentliche gesellschaftliche Aktivitäten bleiben bestehen?

Aktivitäten, die für die Weiterführung grundlegender Interessen der Bevölkerung und des Landes unerlässlich sind, müssen aufrechterhalten werden. Dazu gehören die folgenden Sektoren und Aktivitäten:

  • die für das ordnungsgemäße Funktionieren des Staates erforderlichen öffentlichen Dienstleistungen;
  • die Produktion und der Vertrieb von Energie und Erdölprodukten;
  • der Gesundheitssektor mit Krankenhausaktivitäten und medizinischen Analyselabors;
  • der Lebensmittelsektor;
  • die Produktion und Verteilung von Wasser;
  • die Sammlung und Aufbehandlung von Abwasser;
  • die Müllabfuhr und das Müllmanagement;
  • der öffentliche Transport;
  • die Post-und Telekommunikationsdienste;
  • die Sicherheitsdienste, Geldtransportunternehmen und Reinigungsdienste;
  • die wesentlichen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Funktionieren des Finanzsektors und des Versicherungs- und Rückversicherungssektors;
  • Systeme für den Austausch, die Zahlung und die Abwicklung von Finanzinstrumenten.

 

 

 

Sind die öffentlichen Einrichtungen und Verwaltungen von den Einschränkungen betroffen?

Seit dem 16. März 2020 beschränken sich die Aktivitäten der öffentlichen Verwaltungen und Einrichtungen auf die Kernaufgaben, die für ihr ordnungsgemäßes Funktionieren und die Bewältigung der Krise wesentlich sind.

Der Empfang und die Schalter der öffentlichen Verwaltungen und Einrichtungen arbeiten mit reduziertem Betrieb.

Das Personal der staatlichen Stellen steht jedoch ständig für die Umsetzung der vom Krisenstab der Regierung beschlossenen Imperative zur Verfügung.

Welche Aktivitäten werden gestrichen oder stark eingeschränkt?

Einrichtungen welche Leute empfangen, Aktivitäten kultureller, sozialer, festlicher, sportlicher und freizeitlicher Art werden ausgesetzt. Spielplätze sind geschlossen.

In der Regel ist das Zusammenkommen von Menschen im öffentlichen Raum nicht erlaubt. Einzelpersonen können Freizeitaktivitäten im Freien ausüben, solange sie alleine bleiben. Ansonsten müssen sie den erforderlichen Abstand von zwei Metern zwischen den Personen einhalten.

Eine Gruppe von Personen, die unter demselben Dach leben, kann auch Freizeitaktivitäten im Freien ausüben. Da diese Personen im selben Haushalt leben, müssen sie diese Distanz nicht einhalten.  So können Eltern und Kinder sich zum Beispiel bei der Hand nehmen oder die Eltern können ihr Kind über die Straße tragen. Im Gegenzug müssen sie jedoch die Distanz von zwei Metern zu Menschen einhalten, die nicht mit ihnen zusammenleben.

Wenn die Eltern getrennt sind und das Besuchs- und Umgangsrecht für ihre Kinder haben und beide sorgeberechtigt sind, sind sie nicht an die Bewegungseinschränkungen gebunden. Dies betrifft die Dauer der Fahrten von einem Haushalt zum anderen.

Besitzer von Haustieren wie Katzen, Hunden, Pferden usw. können sich frei bewegen, um so für ihr Wohlbefinden zu sorgen. Wenn sich diese Tiere jedoch nicht zu Hause befinden, können die Besitzer dorthin gehen, wo das Tier untergebracht ist, um sich darum zu kümmern. Allerdings ist auch hier keine Versammlung von Personen erlaubt, der Abstand von mindestens 2 Metern muss eingehalten werden.

Kultur-, Freizeit- und Sporteinrichtungen sowie Restaurants und Cafés sind geschlossen. Gleiches gilt für Betriebskantinen, es sei denn, eine Distanz zwischen den Personen von 2 Metern wird eingehalten.

Drive Ins, Take Out und Lieferdienste dürfen weiterhin geöffnet bleiben.

Das Verbot gilt nicht für Hotels. Jedoch sind die Bars und Restaurants der Hotels, mit Ausnahme des Zimmerservice und dem Take Out, geschlossen.

RATSCHLÄGE FÜR REISENDE

Jede vermeidbare Reise ist zu stornieren oder zu verlegen.

Was bedeutet die Schließung der Schengen-Grenzen?

Drittstaatsangehörige dürfen ab dem 18. März 2020 um 18.00 Uhr, für einen verlängerbaren Zeitraum von einem Monat, nicht mehr in das Hoheitsgebiet des Großherzogtums einreisen. Bürger der Europäischen Union, des Vereinigten Königreichs, der dem Schengen-Raum assoziierten Länder und ihre Familienangehörigen sind von den vorübergehenden Reisebeschränkungen zum Zweck der Rückkehr an ihren Wohnort befreit.

Die Ausnahmeregelungen gelten für folgende Personen:

a) Drittstaatsangehörige, die den Status eines langfristig Aufenthaltsberechtigten gemäß der Europäischen Richtlinie 2003/109/EG betreffend die Rechtsstellung der langfristig Aufenthaltsberechtigten haben, sowie jede andere Person mit einem Aufenthaltsrecht gemäß den europäischen Richtlinien und dem nationalen Recht im Großherzogtum Luxemburg oder in einem der Nachbarländer;

b) Personen welche einen Gesundheitsberuf ausüben, Forscher im Bereich Gesundheit sind oder in der Altenpflege tätige Personen;

c) Grenzgänger;

d) Personen, die im Gütertransport beschäftigt sind, und andere Personen, die im Güter- und Personentransport beschäftigt sind, einschließlich des Personals von Fluggesellschaften;

e) Mitglieder des diplomatischen Korps, Personal internationaler Organisationen, militärisches Personal, Personal im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe, bei der Ausübung ihrer jeweiligen Funktionen;

f) Transitpassagiere;

g) Passagiere, die aus dringenden und ausreichend begründeten familiären Gründen reisen;

h) Personen, die im Großherzogtum Luxemburg um internationalen Schutz oder subsidiären Schutz oder Schutz aus humanitären Gründen ersuchen möchten.

Für weitere Fragen zu COVID-2019 bitten wir Sie, die Websiten der luxemburger Regierung www.covid19.lu, des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) www.ecdc.eu oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) www.who.int zu besuchen. 

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