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 Der neue luxemburgische Reisepass weist keinerlei technische Mängel auf und entspricht vollständig den internationalen Normen. Er ist für Grenzübertritte und sämtliche Auslandsreisen uneingeschränkt gültig.

Vereinzelte Schwierigkeiten an bestimmten Flughäfen können auf eine derzeit weltweit stattfindende technologische Übergangsphase zwischen zwei Generationen von Kommunikationsprotokollen zurückzuführen sein, die für das sichere Auslesen der elektronischen Chips in Reisepässen verwendet werden. Luxemburg hat sich dafür entschieden, bereits jetzt das neueste Sicherheitsprotokoll PACE (Password Authenticated Connection Establishment) einzusetzen, das sich schrittweise als internationaler Standard etablieren wird. Einige Grenzkontrollsysteme sind jedoch noch nicht vollständig an diese neue Technologie angepasst oder nicht entsprechend den Empfehlungen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) konfiguriert. Dies kann bei bestimmten automatisierten Grenzkontrollsystemen („E-Gates“) zu Schwierigkeiten beim Auslesen der Reisepässe führen.

Während dieser Übergangsphase kann es an bestimmten Flughäfen im Ausland daher vorkommen, dass Reisende mit einem seit dem 11. Mai ausgestellten Reisepass der neuen Generation an eine herkömmliche, personell besetzte Kontrollstelle statt an eine automatisierte Grenzkontrollstelle weitergeleitet werden.

Die luxemburgischen Behörden stehen in gezieltem Austausch mit der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), dem Internationalen Luftverkehrsverband (IATA) und allen betroffenen Ländern, um die Anpassung der Kontrollsysteme an die neuen Standards für das Auslesen biometrischer Reisepässe zu beschleunigen.

Pressemitteilung des Ministeriums für auswärtige und europäische Angelegenheiten, Verteidigung, Entwicklungszusammenarbeit und Außenhandel