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Entlastung der Notaufnahmen: die richtigen Verhaltensweisen im Winter
Um die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu entlasten, die während der Winterperiode aufgrund saisonaler Erkrankungen besonders stark beansprucht sind, ruft die Gesundheitsbehörde die Bevölkerung dazu auf, bei gesundheitlichen Problemen die richtigen Anlaufstellen zu wählen.
Patienten, deren Gesundheitszustand keinen Notfall darstellt, werden gebeten, sich zuerst an ihren Hausarzt, ihren Kinderarzt oder an eine Maison Médicale (medizinische Bereitschaftshäuser) zu wenden. Dieses Vorgehen ermöglicht eine angemessene medizinische Betreuung und hilft gleichzeitig dabei, die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu entlasten.
Die Maisons Médicales befinden sich unter folgenden Adressen:
- Maison Médicale Luxemburg-Stadt: 23, Val Fleuri, L-1526 Luxemburg
- Maison Médicale Belval: 3-5, avenue du Swing, L-4367 Belvaux (Beles)
- Maison Médicale Ettelbruck: 110, avenue Lucien Salentiny, L-9080 Ettelbrück
- Pädiatrische Maison Médicale (CHL – KannerKlinik): 4, rue Ernest Barblé, L-1210 Luxemburg
Die Maisons Médicales sind
werktags von 20.00 bis 24.00 Uhr
sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 8.00 bis 24.00 Uhr geöffnet.
Die pädiatrische Maison Médicale ist
werktags von 19.00 bis 22.00 Uhr
sowie an samstags, sonntags und an Feiertagen von 9.00 bis 21.00 Uhr geöffnet.
Wenn man sich bei alltäglichen gesundheitlichen Problemen zuerst an Hausärzte, Kinderärzte oder die Maisons Médicales wendet, trägt jede und jeder dazu bei, dass medizinische Ressourcen sinnvoll genutzt werden und die Notaufnahmen für echte Notfälle frei bleiben.
Gesundheitsempfehlungen zur Vorbeugung von Winterinfektionen
Die Impfung bleibt eines der wirksamsten Mittel zum Schutz vor Atemwegsinfektionen. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass der eigene Impfschutz aktuell ist, und sich hierzu mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.
Darüber hinaus ist es wichtig, an die wichtigsten Schutzmaßnahmen zur Begrenzung der Virusverbreitung zu erinnern:
- Regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife
- Tägliches Lüften der Räume, auch bei kaltem Wetter
- Vermeidung enger Kontakte mit gefährdeten Personen bei Symptomen
- Tragen einer Maske bei Husten, Fieber oder beim Besuch von Gesundheitseinrichtungen
Bedecken von Mund und Nase beim Husten oder Niesen
Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit und soziale Sicherheit