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Start der vierten Nationalen Woche zur Prävention von Überschuldung 2026
Am 27. April 2026 wurde die vierte Ausgabe der Nationalen Woche zur Prävention von Überschuldung offiziell eröffnet. Die Veranstaltung fand in der Abtei Neumünster statt, im Beisein zahlreicher institutioneller, sozialer und zivilgesellschaftlicher Akteure, die sich für die Prävention und Bekämpfung von Überschuldung engagieren.
Die vom Ministerium für Familie, Solidarität, Zusammenleben und Unterbringung von Flüchtlingen in Zusammenarbeit mit Inter-Actions ASBL und der Ligue medico-sociale organisierte Aktionswoche macht deutlich, dass Überschuldung nicht nur finanzielle Probleme mit sich bringt, sondern auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Menschenwürde, die psychische Gesundheit, das Familienleben und den sozialen Zusammenhalt hat.
Am Eröffnungstag nahmen Vertreter von Inter-Actions ASBL, der Ligue médico-sociale, des Zenter fir exzessiivt Verhalen a Verhalenssucht, der CSSF, des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend sowie der Experte Guy Schmit an Diskussionen über aktuelle Herausforderungen der Überschuldung und Präventionsmaßnahmen teil. Diese Diskussionen haben gezeigt, wie wichtig ein präventiver Ansatz ist, der zugänglich und proaktiv ist und sich an die Vielfalt der jeweiligen Situationen anpasst.
Bei dieser Gelegenheit stellte das Ministerium für Familie einen neuen Budgetrechner vor, ein einfaches und leicht zugängliches Instrument, das jedem helfen soll, seine finanzielle Situation zu analysieren, die Struktur seiner Ausgaben besser zu verstehen und mögliche Ungleichgewichte im Budget frühzeitig zu erkennen. Dieses in fünf Sprachen verfügbare Tool fügt sich nahtlos in die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zur Prävention und Bekämpfung von Armut ein und zielt darauf ab, die finanzielle Selbstständigkeit der Bürger zu stärken.
Vom 27. April bis zum 1. Mai 2026 wird landesweit ein breites Spektrum an Aktivitäten für die breite Öffentlichkeit, Jugendliche, Fachleute und soziale Akteure angeboten. Das detaillierte Programm der Woche sowie der Budgetrechner sind unter www.endettement.lu verfügbar.
Im Rahmen der Nationalen Woche zur Prävention von Überschuldung erinnert das Ministerium daran, dass niemand mit finanziellen Schwierigkeiten allein gelassen wird. Die Informations- und Beratungsstellen für Überschuldung von Inter-Actions ASBL und der Ligue médico-sociale sowie die Sozialämter begleiten und beraten Betroffene das ganze Jahr über – respektvoll, vertraulich und ohne Vorurteile.
Durch den Fokus auf Prävention, die Förderung der finanziellen Bildung und die Entwicklung praktischer Hilfsmittel wie dem Budgetrechner setzt Luxemburg weiterhin auf einen kohärenteren, inklusiveren und wirksameren Ansatz zur Prävention von Überschuldung.
Alle Informationen zum Thema Überschuldung sind unter www.endettement.lu verfügbar
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Solidarität, Zusammenleben und Unterbringung von Flüchtlingen