Hitzewarnung – Warnstufe Orange ab Donnerstag, 13. August 2026

Auf Grundlage der Vorhersagen von MeteoLux gilt ab Donnerstag, dem 13. August 2026, im Süden des Landes eine orangefarbene Warnstufe vor großer Hitze. Die Warnstufe gilt derzeit bis einschließlich Freitag, den 14. August.

Um die meteorologische Lage und ihre möglichen Auswirkungen auf die Bevölkerung zu bewerten, trat der Stab zur Bewertung von Unwetter- und Überschwemmungsrisiken (CERI) am Mittwochmorgen zusammen.

Eine anhaltende Hitzeperiode

Nach den derzeitigen Prognosen werden sehr hohe Temperaturen allmählich das gesamte Land betreffen. Im Süden des Landes wird eine starke thermische Belastung erwartet. Die höchsten Temperaturen werden für Donnerstag (34–36 °C) und Freitag (35–37 °C) erwartet. Auch die Nachttemperaturen bleiben relativ hoch (18–21 °C), wodurch die nächtliche Abkühlung eingeschränkt wird.

Im Norden des Landes wird ein derartiges Niveau der thermischen Belastung nur örtlich erreicht.

Die Hitze kann insbesondere bei längerer Sonneneinstrahlung oder körperlicher Anstrengung zu Müdigkeit und Erschöpfung führen.

Die orangefarbene Warnstufe wird ausgerufen, wenn an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Tagen eine starke thermische Belastung erwartet wird. Die Bewertung basiert insbesondere auf einem Indikator für die gefühlte Temperatur, der verschiedene meteorologische Parameter wie Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Sonneneinstrahlung berücksichtigt.

Die öffentlichen Behörden weisen auf die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen der Hitze hin und rufen die Bevölkerung dazu auf, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um diese Auswirkungen zu begrenzen.

Mögliche Auswirkungen

  • Gesundheitsrisiken, insbesondere für ältere Menschen, Kleinkinder, Personen mit chronischen Erkrankungen oder psychischen Erkrankungen, Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen, sowie für alleinlebende oder isolierte Personen.
  • Risiko einer Dehydrierung und eines Hitzeschlags, insbesondere bei längerer Hitzeeinwirkung oder intensiver körperlicher Anstrengung.

Verhaltensempfehlungen

  • Trinken Sie über den gesamten Tag hinweg regelmäßig Wasser (mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag).
  • Vermeiden Sie während der heißesten Stunden (11–21 Uhr) eine längere und direkte Sonneneinstrahlung.
  • Halten Sie Ihre Wohnung möglichst kühl, indem Sie tagsüber Fensterläden, Vorhänge und Fenster geschlossen halten und nachts lüften.
  • Bevorzugen Sie leichte und wasserreiche Mahlzeiten, insbesondere Obst und Gemüse.
  • Tragen Sie leichte, lockere und helle Kleidung und bedecken Sie Ihren Kopf, wenn Sie nach draußen gehen.
  • Schränken Sie körperliche Aktivitäten ein und vermeiden Sie während der heißesten Zeiten intensive Anstrengungen.
  • Halten Sie sich möglichst an kühlen oder klimatisierten Orten auf.
  • Achten Sie auf empfindliche oder gefährdete Personen in Ihrem Umfeld und erkundigen Sie sich regelmäßig nach ihrem Befinden.

Bei Symptomen, die auf einen Hitzeschlag hindeuten – hohe Körpertemperatur, Kopfschmerzen, Übelkeit, Verwirrtheit, Schläfrigkeit oder Bewusstlosigkeit – wenden Sie sich umgehend an eine medizinische Fachkraft. In Notfällen wählen Sie die 112.

Erhöhte Aufmerksamkeit angesichts der Gefahr von Vegetationsbränden

Das Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS) weist auf die erhöhte Gefahr von Vegetationsbränden bei großer Hitze und Trockenheit hin. Die Bevölkerung wird aufgerufen, bei Aktivitäten im Freien besonders vorsichtig zu sein und jedes Verhalten zu vermeiden, das einen Brand verursachen könnte.

Wasser sparen

Die Administration de la gestion de l'eau (AGE) erinnert daran, dass die nationale Warnphase hinsichtlich der Trinkwasserversorgung seit dem 10. Juli 2026 in Kraft ist.

Hohe Temperaturen können zu einem Anstieg des Wasserverbrauchs führen, während die Wasserressourcen weiterhin unter Druck stehen. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Gemeinden werden daher aufgefordert, ihre Bemühungen zum Wassersparen fortzusetzen, insbesondere den nicht unbedingt erforderlichen Verbrauch von Trinkwasser zu begrenzen und etwaige kommunale Vorgaben zu beachten.

Teilnehmer an der CERI:

Haut-Commissariat à la protection nationale (HCPN), MeteoLux, Direction de la santé, Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS)

Pressemitteilung der Cellule d'évaluation des risques intempéries et inondations (CERI)