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Interministerieller Bewertungsstab: Brand im Hohen Venn (Hautes Fagnes) – stabile Lage und günstige Aussichten für Luxemburg
Der interministerielle Bewertungsstab ist am Donnerstag erneut zusammengetreten, um die Entwicklung des Brandes im Hohen Venn (Hautes Fagnes) in Belgien und seine möglichen Auswirkungen auf Luxemburg zu bewerten.
Die Lage in Luxemburg entwickelt sich weiterhin positiv. Die Feinstaubkonzentrationen bleiben niedrig und stabil, und die Wettervorhersagen für die kommenden Tage sind insgesamt günstig. Die Behörden beobachten die weitere Entwicklung der Lage und der Luftqualität dennoch weiterhin aufmerksam.
Entwicklung der Wetterlage
Die Windvorhersagen, die für den Transport von Feinstaub nach Luxemburg von entscheidender Bedeutung sind, deuten darauf hin, dass der Wind im Laufe des Samstags auf Nord drehen wird. Diese Windrichtung dürfte bis einschließlich Sonntag anhalten Ab Montag wird der Wind voraussichtlich auf Ost drehen. Dadurch dürfte der Transport von Feinstaub nach Luxemburg und somit auch dessen Auswirkungen auf die Luftqualität deutlich zurückgehen.
Luftqualität
Die Konzentrationen von Feinstaub (PM10 und PM2,5) sind derzeit weiterhin niedrig und stabil. Es gibt keine Hinweise auf eine wesentliche Verschlechterung der Luftqualität. Die Werte werden dennoch weiterhin aufmerksam überwacht, damit mögliche Veränderungen frühzeitig erkannt werden können.
Um die Überwachung im Norden des Landes zu verstärken, wurden infolge des Brandes gezielte temporäre Messkampagnen eingerichtet und drei zusätzliche Messstationen für PM10 und PM2,5 installiert. Die indikativen Messergebnisse sowie die Stundenwerte des Luftqualitätsmessnetzes sind auf www.emwelt.lu abrufbar. Dadurch lässt sich die Entwicklung der Konzentrationen genauer verfolgen.
Positive Entwicklung bestätigt
Auf Grundlage aller derzeit verfügbaren Informationen wird die Lage in Luxemburg als günstig eingeschätzt. Sollten örtlich dennoch Rauch oder Brandgeruch wahrgenommen werden, können die bereits mitgeteilten Vorsichtsmaßnahmen weiterhin beachtet werden. Dazu gehören insbesondere das Schließen von Türen und Fenstern sowie die möglichst weitgehende Begrenzung der Belastung durch Rauch.
Die Luxemburger Behörden beobachten die Lage und ihre möglichen Auswirkungen auf Luxemburg weiterhin aufmerksam. Neue Informationen oder Empfehlungen werden bei Bedarf über die offiziellen Kanäle bekannt gegeben.
Teilnehmende Behörden:
Umweltamt; Luxemburger Veterinär- und Lebensmittelverwaltung (ALVA); Großherzogliches Feuerwehr- und Rettungskorps (CGDIS); Gesundheitsbehörde; Hochkommissariat für nationale Sicherheit (HCPN); Gewerbe- und Grubenaufsichtsamt (ITM); MeteoLux; Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend; Ministerium für Familie, Solidarität, Zusammenleben und Unterbringung von Flüchtlingen.
Pressemitteilung des interministeriellen Bewertungsstabs