Pflanzung der ersten Hecken, Laub- und Obstbäume auf Seylerhaff

Im Rahmen des Projektes "E Bam an d’Gewan" und anlässlich des Earthday 2014, der offiziell am 22. April 2014 stattfindet, hatten die Familie Kass, die Naturverwaltung, natur&ëmwelt – Fondation Hëllef fir d’Natur und der Nachhaltigkeitsrat des Lions Club zu der ersten Pflanzung am 27. März 2014 auf Seylerhaff bei Schrondweiler eingeladen. Am Morgen des 27. Mäerz 2014 wurden mit über 50 Helfern, vor allem Schüler aus dem Nordstad-Lycée aus Diekirch, dem Lycée Technique Agricole und der Privatschule Sainte Anne aus Ettelbrück über 800 Heckenpflanzen, 5 Linden und 10 Hochstamm-Obstbäume gepflanzt.

Im Rahmen des Projektes "E Bam an d’Gewan" und anlässlich des Earthday 2014, der offiziell am 22. April 2014 stattfindet, hatten die Familie Kass, die Naturverwaltung, natur&ëmwelt – Fondation Hëllef fir d’Natur und der Nachhaltigkeitsrat des Lions Club zu der ersten Pflanzung am 27. März 2014 auf Seylerhaff bei Schrondweiler eingeladen. Am Morgen des 27. Mäerz 2014 wurden mit über 50 Helfern, vor allem Schüler aus dem Nordstad-Lycée aus Diekirch, dem Lycée Technique Agricole und der Privatschule Sainte Anne aus Ettelbrück über 800 Heckenpflanzen, 5 Linden und 10 Hochstamm-Obstbäume gepflanzt. Auf der etwa 50 ha landwirtschaftlichen Fläche sollen in den nächsten 2-3 Jahren noch weitere 1.200 Meter Hecken sowie über 250 Laub- und Obstbäume gepflanzt werden, um die biologisch bewirtschafteten Wiesen und Weiden weiter ökologisch aufzuwerten.

Umweltministerin Carole Dieschbourg besuchte die Pflanzaktion, um damit auf die Wichtigkeit der Strukturelemente in der Landschaft hinzuweisen und um alle Besitzer von Wiesen, Weiden und Äcker zu motivieren, ebenfalls Pflanzungen vorzunehmen und Hecken und Bäume als wichtige Teile der Landwirtschaft zu erkennen und zu pflegen.

Da die Region um den Seylerhaff früher sehr stark von Streuobstwiesen geprägt war, hatte sie neben ihrer landschaftsbildenden Funktion auch eine Nutzfunktion in Form von Obst für den Menschen. Daneben stellten sie auch den nötigen Lebensraum für mannigfaltige Tierarten dar. Als Zeigerarten kann man hier vor allem den Steinkauz sowie die Familie der Bilche (z. B. der Gartenschläfer) nennen. In diesem Sinne fördert die Naturverwaltung vor Ort die Neuanlage von Streuobstwiesen. Der Grundstein wurde heute mit der Pflanzung von 10 Hochstamm-Obstbäumen von insgesamt 126 geplanten gelegt. Im weiteren Verlaufe des Projektes sind weiterhin pädagogische Veranstaltungen sowohl mit Schulklassen (z.B. Pressen von Apfelsaft) als auch Obstbaumschnittkurse für Erwachsene geplant.

Die Planung und Koordination der verschiedenen Arbeiten erfolgte von natur&ëmwelt – Fondation Hëllef fir d’Natur in enger Zusammenarbeit mit der Naturverwaltung.

Die Aktion „E Bam an d’Gewan“, bei der weiterhin Bäume gepflanzt werden sollen, kann mit einer Spende auf das Konto IBAN LU89 1111 0789 9941 0000 von natur&ëmwelt - Fondation Hëllef fir d’Natur unterstützt werden mit dem Vermerk: 270314 BG.

Communiqué par le ministère du Développement durable et des Infrastructures

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